Hier bekommen Sie einen Eindruck davon, wie der neue Freiburger Stadtteil Dietenbach aussehen könnte.

Ein 3D-Modell des geplanten Stadtteils finden Sie hier.

Siegerteam
K9 Architekten, Endura kommunal, Stahl+Weiß (alle Freiburg)
mit Latz+Partner (Kranzberg) und StetePlanung (Darmstadt)

“Dietenbach wird ein zukunftsweisender und modellhafter Stadtteil. Unser städtebaulicher Entwurf macht bereits sichtbar, wie die Menschen zukünftig im neuen Stadtteil Dietenbach leben werden – urban, grün, sozial gemischt und nachhaltig.”


Der Sieger-Entwurf ist geprägt von zwei großen Grünzügen, die Bezüge zu den benachbarten Freiräumen des Dietenbachparks und des Mooswalds herstellen, Blickbezüge zum Kaiserstuhl und Schwarzwald berücksichtigen und den neuen Stadtteil gliedern. Die Parkanlagen tragen gleichzeitig zur Verbesserung des Stadtklimas bei und bieten aufgrund ihrer Lage für alle Bewohnerinnen und Bewohner des neuen Stadtteils kurze Wege in das quartiersinterne Grün.

Alle wichtigen Verkehrsachsen münden in den zentralen Platz. Als Ort eines Wochenmarktes oder für Stadtteilfeste ist er ein wichtiger sozialer Treffpunkt. Hier sind unter anderem das Kirchenzentrum, Geschäfte, ein Supermarkt, der Stadtteiltreff und Gastronomie angesiedelt. Damit sind die Voraussetzungen für eine lebendige, urbane Mitte gegeben. Neben der zentralen Stadtteilmitte sind Quartiersplätze vorgesehen. Durch die Integration von Kitas und gastronomischen Angeboten ergeben sich hier Orte der Begegnung innerhalb der einzelnen Quartiere.

Im Süden bildet ein weiterer Grünzug die Schnittstelle zum Nachbarstadtteil Rieselfeld. Ein Sport- und Grünband bietet beste Voraussetzungen für Schul- und Freizeitsport. Der ebenfalls als Bandstruktur ausgebildete nördlich angrenzende Schul- und Sportcampus bildet einen Puffer zwischen Sport und Wohnen.

Die an das Rieselfeld angelehnten offenen Block-Rand-Strukturen und die angestrebte kleinteilige Parzellenstruktur bilden die Grundlage für soziale wie architektonische Vielfalt. Im Zentrum sind vor allem fünf- bis siebengeschossigen Wohn- und Gewerbegebäuden vorgesehen, im restlichen Stadtteil findet sich eine bunte Mischung von modernen Stadthäusern über klassische drei-geschossige Reihenhäuser bis hin zu  Geschosswohnungsbau mit vier bis fünf Geschossen. Insgesamt vier 12 bis 20-geschossige Hochpunkte markieren darüber hinaus Eingänge und Lücken. Die meisten Wohngebäude verfügen über  individuelle Vorgartenzonen und ermöglichen so Begegnung mit ausgeprägten Nachbarschaften.

In Dietenbach lässt es sich auch gut ohne eigenes Auto leben: Als Verlängerung der Linie 5 erschließt die Stadtbahn das Quartier mit drei Haltestellen und sorgt für schnelle Verbindungen in die Innenstadt. Die Haupterschließung für Autos und Busse erfolgt über einen als Ring ausgebildeten Boulevard bzw. eine über den Quartiersplatz verlaufende zentrale Achse. Geparkt wird nicht auf dem eigenen Grundstück, sondern abseits der Wohnwege in insgesamt neun Quartiershochgaragen, wo sich auch Stationen für Radverleih und Carsharing finden. Der Rest der Stellplätze kommt in Tiefgaragen unter die Erde.

Wohnstraßen werden grundsätzlich vom ruhenden Verkehr freigehalten und haben somit auch eine Aufenthaltsqualität. Fußgänger_innen steht ein dichtes Netz durch alle Wohnblöcke hindurch zur Verfügung. Der übergeordnete Radverkehr umschließt das Quartier ringförmig und ist an das Rieselfeld und an den neuen Steg über die B 31 im Nordosten mit Weiterführung zur Dreisam angeschlossen.